Wo stehen wir heute
Gewächshäuser müssen beheizt werden – möglichst mit so wenig fossilen Brennstoffen wie möglich. Unsere Erzeuger nutzen derzeit häufig Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK), effiziente Energieanlagen auf den Anbaubetrieben, die sowohl Wärme und Strom als auch CO₂ für die Pflanzen erzeugen. Als alternative Wärmequelle erhalten immer mehr unserer Anbaustandorte Zugang zu Geothermie. An einem einzelnen Standort wird zudem Abwärme aus der Industrie für den Anbau genutzt.

Erdwärme
Marcel van der Knaap liefert jährlich 2,8 Millionen Kilogramm Tomaten. Mit seinem Gewächshausbetrieb in Honselersdijk ist er am Projekt Trias Westland beteiligt. Dabei handelt es sich um ein regionales Geothermieprojekt, bei dem Erdwärme zur Beheizung von Gewächshäusern genutzt wird. Erdwärme ist eine fossilfreie Wärmequelle.
In der Region wird an einem Wärmenetz mit mehreren Wärmequellen gearbeitet. Dies erhöht die Versorgungssicherheit. Bei Roots deckt Erdwärme 27 % des Wärmebedarfs.
Van der Knaap geht davon aus, dass die Reduzierung fossiler Wärme notwendig sein wird, um auch in Zukunft liefern zu können.
